Möglichkeiten von Gutenberg kennenlernen

WordPress Gutenberg macht es möglich
Lerne Gutenberg gut kennen und nutze die Blöcke noch effektiver!

Die Gestaltungsvielfalt die Du – Dank WordPress-Gutenberg auch ohne jedwede Programmierkenntnisse – hast, ist enorm!
In diesem Video lernst Du die Möglichkeiten von Gutenberg kennen.

Vorab jedoch ein wichtiger Hinweis: Gutenberg ist nicht gleich Gutenberg und das kann ziemlich verwirrend sein, besonders, wenn Du WordPress noch nicht so lange nutzt. Es gibt nämlich zwei Dinge innerhalb von WordPress, die unter dem Begriff Gutenberg laufen. Und sie hängen auch noch sehr eng zusammen.

Erstens gab es ein ganz entscheidendes Update bei WordPress, ein so genanntes Core-Update, bei dem also der Kern, das innerste der Programmierung, entscheidend verändert wurde. Zweitens gibt es ein Plugin, das leider ebenfalls die Bezeichnung Gutenberg trägt.

Das finde ich ziemlich unglücklich gehandhabt. Gerade für WordPress-Neulinge führt dies zu einer Menge unnötiger Verständnisprobleme.

Nun, in dem Video siehst Du ausschließlich das ureigene WordPress-Gutenberg. Nichts vom Plugin Gutenberg. Das weißt Du nun, da ich es Dir ausdrücklich vorher sage. Andernorts kannst Du anhand der Versionsziffer erkennen, ob es sich um das System-Gutenberg handelt oder das Plugin, denn das Plugin hat stets eine viel höhere Versionsziffer.

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Nun hast Du einen Überblick zu den WordPress Möglichkeiten von Gutenberg. Und Gutenberg entwickelt sich ständig weiter!

Die Unterschiede der beiden Gutenberg-Varianten

Das WordPress-Core-Update Gutenberg

Durch das Core-Update, wurde das innerste der Programmierung entscheidend verändert. Dabei wurde die Grundprogrammierung (also quasi der Grundgerüst gebende “Antrieb” des Content Management Systems) überarbeitet. Seither können wir mit Blöcken arbeiten, statt beim Schreiben alles möglichst sofort in einem Guss möglichst ultimativ fixiert haben zu müssen.

Da dieses WordPress-Coreupdate so bedeutsam, so revolutionierend ist, wurde entschieden, dem Update einen Namen zu geben, der seine Bedeutung widerspiegeln soll. Die Wahl fiel auf “Gutenberg”, da das Core-Update von den WordPress-Verantwortlichen als vergleichbar revolutionär angesehen wird, wie die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gensfleisch Gutenberg im 15. Jahrhundert.

Das mag übertrieben scheinen, denn durch den Buchdruck kam es immerhin zu einem gigantischen kulturellem Vorwärtssprung. Die Arbeit mit Blöcken ist hingegen ja nichts absolut Neues, sondern etwas, auf das die diversen Baukastensysteme für Websites schon lange beruhen.

Und doch …

Ja, ich denke, der Name des Core-Updates ist dennoch gut gewählt. Durch die Erfindung des Buchdrucks wurde Wissen für sehr viel mehr Menschen zugänglich gemacht, als es durch handschriftliche Kopien je möglich gewesen wäre. Und umso mehr Bücher gedruckt wurden, desto preisgünstiger wurden Bücher an sich.

Beide Punkte treffen auch auf das WordPress-Gutenberg-Core-Update zu.

Ja, na klar konnten auch mit dem alten WordPress wunderbare Websites ohne Programmierkenntnisse erstellt werden. Doch ab einem gewissen Punkt warst Du auch bei Content-Strukturierung und Content-Darstellung stark limitiert und musstest auf Plugins zurückgreifen. Auf Plugins, die sich untereinander nicht immer gut vertragen haben. Mal ganz zu schweigen von Plugins, deren Entwickler*innen den Geist der WordPress-Community über Bord warfen weil es ihnen vorwiegend um den eigenen Reibach geht.

Nun bekommst Du viel mehr Möglichkeiten von Gutenberg aus gleich frei Haus mitgeliefert! Das ist nicht nur für Dich toll, sondern für die gesamte WordPress-Community! Das ganze System wird dadurch stabiler, sicherer und für die Nutzer*innen leichter zu handhaben – weil mehr von denjenigen Dingen, die vielen von uns wichtig sind, nun mehr aus einem Guss sind. Ohne unnötige Zusatzkosten!

Manche unken ja, das wäre das Ende für so manche Entwickler*innen von Plugins und Themes. Ich sehe es eher so, dass es anfänglich eine Phase der Neuorientierung gibt, die dann in einer Art kreativen Explosion übergeht. Denn hey – nun werden sich die Entwickler*innen verstärkt nach Nischen-Problemen umschauen und mehr Lösungen für spezielle Branchenwünsche entwickeln. Und dafür dann wiederum auch ganz andere Staffel-Preise ansetzen können.

Ich bin überzeugt davon, dass gerade auch die Entwickler*innen mittelfristig und langfristig von dem Core-Update Gutenberg profitieren.

Noch mehr Möglichkeiten von Gutenberg – das Plugin!

Jetzt zu dem Plugin, das leider ebenfalls die Bezeichnung Gutenberg trägt. Im Grunde genommen lässt sich das Plugin Gutenberg mit der guten alten Generalprobe in der Kunst- und Kulturszene vergleichen. Mit einer Art Qualitätskontrolle unter lebensnahen Bedingungen. Einer Art Zwischenprüfung in Vorbereitung auf die große Abschlussprüfung. Alles ist zu diesem Zeitpunkt gut durchdacht und vorbereitet und zig mal im kleinen Kreis durchgetestet.

Dann kommt die Generalprobe und die Beteiligten stellen dabei durch (bis dahin außen vorstehenden) Dritte fest, was gut klappt, wo es noch hakt und wie die Konsument*innen mit dem angebotenen Objekt (hier die Programmierung) zurechtkommen und umgehen. Denn die Programmierer*innen präsentieren ihre entwickelten Neuerungen den Plugin-Nutzer*innen. Und die sagen ihnen dann, was sie davon halten und warum.

Durch die Rückmeldungen der Plugin-Nutzer*innen wird nachgebessert und das Plugin immer weiter verbessert. Es wird noch mehr gegen fehlerhafte Bedienung abgesichert. Und es wird um die Wünsche der Nutzer*innen ergänzt. Wenn die Plugin-Nutzer*innen dann mehrheitlich zufrieden sind (alle wirst Du nie glücklich machen) wird dadurch die Wahrscheinlichkeit größer, dass die erfolgreichen (nämlich mehrheitlich bejubelten) Zwischenergebnisse dann später in die WordPress-Core-Updates einfließen. Und so allen WordPress-Nutzer*innen zu Gute kommen, auch jenen, die das Plugin lieber nicht nutzen möchten.

Solltest Du die Möglichkeiten von Gutenberg mit dem Plugin noch mehr vergrößern?

Meine Position dazu ist eindeutig:

  • Wenn Du schon langjährige Erfahrung mit WordPress hast und Dich schon gut an das Core-Update Gutenberg gewöhnt hast, dann kann es Sinn machen.
  • Wenn Du am Anfang stehst oder Dich zwar schon zu den Fortgeschrittenen zählst, aber Dir noch nicht alles so leicht fällt – dann definitiv NEIN!

WordPress macht unglaublich Spaß – wenn Du Dir nicht zu viel auf einmal an Fähigkeiten aneignen willst. Oder Dir einreden lässt, Du müsstest X und Y unbedingt auch noch ausprobieren. Mein Rat lautet daher: Halte den Ball flach und lerne nebenbei immer mehr dazu. Das macht deutlich mehr Freude als ständig eine*r der Ersten sein zu wollen. Es ist außerdem deutlich stressfreier! 😉

Carmen Splitt aka CSKreuzspinnerin

Carmen Splitt aka CSKreuzspinnerin

Mein Name ist Carmen Splitt und die drei wichtigsten Dinge in meinem Leben sind meine Seele, mein Glauben und meine Freiheit, die sich unter anderem in meiner Selbständigkeit ausdrückt. Ich bin Social Media-Expertin für Pastor*innen und Selbständige mit Wertachtung. Als Social Media-Coach, Bloggerin und Kreuzspinnerin bin ich in den unendlichen Weiten des Internets unterwegs. Ich bin überzeugte Lutheranerin, begeisterte Teetrinkerin, faszinierte Trekki, echte Querdenkerin und noch eine ganze Menge andere Dinge. Kurz, ich bin ein komplexer und vielschichtiger Mensch und schreibe in meinem ganz eigenen Stil.

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